Besenreiser PDF Drucken

Als Besenreiser bezeichnet man kleine büschelartige, bläulich-rote Erweiterungen von Hautvenen an den Beinen. Obwohl diese "Äderchen" keine Beschwerden verursachen, wünschen viele Frauen aus optischen Gründen eine wirksame Beseitigung. Dafür hat sich die Sklerosierung (Verödung) als nebenwirkungsarme und wenig schmerzhafte Behandlung seit langem bewährt.

Wie lassen sich Besenreiser wirksam entfernen?

Die älteste und immer noch beste Methode zur Behandlung von Besenreisern stellt die Sklerosierung (Verödung) dar. Das Prinzip der Verödung besteht darin, daß durch Einspritzen einer Flüssigkeit (z.B. Aethoxysklerol 0,5 %) in die erweiterte Vene eine Reizung der Venenwand verursacht wird, die zum Verschluß des Gefäßes führt. Die nebenwirkungsarme und wenig schmerzhafte Methode ist ambulant durchführbar und kann beliebig oft wiederholt werden.
Dagegen hat sich die Lasertechnik in der Behandlung von Besenreisern bisher nicht durchsetzen können, weil häufig kleine Närbchen und störende Verfärbungen der Haut zurückbleiben. Den Versprechungen vieler Laserbetreiber sollte man deshalb kritisch begegnen.